Niederlassungen

gg_ausweise

Die Aufenthaltsbewilligung für eine mehr als 90-tätige Erwerbstätigkeit Schweizer/innen dürfen sich an jedem Ort der Schweiz niederlassen. Ausländer/innen hingegen haben keinen Rechtsanspruch auf Niederlassung oder Aufenthalt, sondern sie benötigen eine entsprechende Bewilligung. Seit dem Inkrafttreten des bilateralen Abkommens (bilaterales Abkommen zur Personenfreizügigkeit und revidierte EFTA-Konvention) gelten für Bürger/innen der EU/EFTA bezüglich Niederlassung und Aufenthalt andere Bestimmungen als für Personen aus Drittstaaten.

  • Aufenthaltsbewilligung    (B)

     
    Das Bewilligungsgesuch wird für erwerbstätige Personen eingereicht. Damit man eine Aufenthaltsbewilligung B erhält, muss eine Arbeitgeberbescheinigung (Arbeitsvertrag) dem Amt für Migration vorgelegt werden. Die Gültigkeitsdauer richtet sich nach der Dauer des Arbeitsvertrages. Ist ein Arbeitsvertrag auf unbefristet gesetzt, wie bei uns die temporären Anstellungen, wird dem/der Ausländer/in die Aufenthaltsbewilligung für fünf Jahre erteilt.
  • Kurzaufenthaltsbewilligung    (L)

     
    Ausländer/innen, die für weniger als ein Jahr, für einen bestimmten Aufenthaltszweck mit oder ohne Erwerbstätigkeit, sich in der Schweiz aufhalten, müssen eine Kurzaufenthaltsbewilligung beantragen.
  • Niederlassungsbewilligung    (C)

     
    Die Niederlassungsbewilligung ist für Ausländer/innen, die bereits einen Aufenthalt in der Schweiz von mindestens fünf Jahren oder bis zu zehn Jahren haben. Das Bundesamt für Migration legt das Datum fest, ab welchem die zuständigen kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung frühestens erteilen dürfen.
  • Grenzgängerbewilligung    (G)

     
    Ist für Ausländer/innen, die ihren Wohnsitz in der ausländischen Grenzzone haben und innerhalb der benachbarten Grenzzone der Schweiz erwerbstätig sind. Die Grenzgänger müssen wöchentlich mindestens ein Mal an ihren ausländischen Hauptwohnsitz zurückkehren.