Bewilligungen

1283180044481Mit der Personenfreizügigkeit gelten für EU-Bürger und Schweizer nach Übergangsfristen die gleichen Lebens-, Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen – sowohl in der Schweiz als auch in der EU. Konkret haben Sie in der Schweiz das Recht:

  • gleiche Arbeitsbedingungen
  • koordinierten Sozialversicherungsschutz
  • gleiche soziale Unterstützung
  • gleiche steuerliche Pflichten und Vergünstigungen
  • berufliche Mobilität
  • gegenseitige Diplomanerkennung im Hinblick auf die Zulassung zu einer reglementierten Erwerbstätigkeit.

Das Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU sieht die Erteilung von langfristigen Aufenthaltsbewilligungen (für fünf Jahre) und kurzfristigen Aufenthaltsbewilligungen (bis

  • Aufenthalts- und Grenzgängerbewilligung

     
    Wer hat Anspruch auf eine Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung in der Schweiz? Staatsangehörige der Europäischen Union haben das Recht, in die Schweiz einzureisen. Das Aufenthaltsrecht wird mit der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Aufnahmestaat bestätigt. Jeder Ausländer hat das Recht, sich langfristig mit oder ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz auf zu halten. Wann wird eine Bewilligung beantragt? Die Aufenthalte zur Erwerbstätigkeit oder zur Nichterwerbstätigkeit sind nur der Bewilligungspflicht unterstellt, wenn der / die Ausländer/in bereits länger als 90 Tage oder drei Monate im Kalenderjahr in der Schweiz bleibt. Davor sind sie der Meldepflicht unterstellt, (siehe Anleitung; Meldeverfahren). Unter folgendem Link können die entsprechenden Bewilligungsgesuche via pdf.-Format ausgefüllt werden:  FORMULAR  Die MGT Personal hilft Ihnen selbstverständlich beim ausfüllen und einreichen des Bewilligungsgesuches.
  • Meldepflicht

     
    Während der ersten acht Tage, nachdem Sie in die Schweiz eingereist sind, müssen Sie sich bei Ihrer Wohngemeinde anmelden. Die Erfüllung dieser Meldepflicht ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden darf. Eine Verletzung der Meldepflicht stellt eine Zuwiderhandlung gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften dar und kann mit einer Busse bis zu 2‘000 Franken bestraft werden.

    Meldeverfahren für eine max. 90 tätige Erwerbstätigkeit

    Für was benötigt man ein Meldeverfahren? Angehörige der EU-Staaten (Ausländer) sind berechtigt, bis zu max. 90 Tage im Kalenderjahr, ohne eine Bewilligung in der Schweiz zu arbeiten. Damit man aber während diesen 90 Tage in der Schweiz ohne Bewilligung arbeiten darf, untersteht man der Meldepflicht. Die Meldungen müssen vor Antritt der Arbeit durch den Arbeitgebenden mit dem offiziellen Formular, der zuständigen kantonalen Behörde zugestellt werden. Falls es zu einer Kontrolle von der Polizei bei einer Einsatzfirma kommt, können Sie sich als Ausländer anhand des Meldeverfahrens ausweisen. Die Polizei sieht somit, dass Sie nicht illegal am arbeiten sind. Falls ein/e ausländische/r Arbeiter/in kein Meldeverfahren besitzt, wird er/sie auf den Polizeiposten mitgenommen. Falls Sie das Meldeverfahren von 90 Tagen bereits aufgebraucht haben und immer noch in der Schweiz arbeiten können, muss eine Lizenz (B, L, F) verlangt werden. Man reicht dafür beim Amt für Migration ein Bewilligungsgesuch ein (siehe oben – Aufenthalts- Grenzgängerbewilligungen). Bis dieses eintrifft muss man jedoch 1-2 Wochen warten.
  • Folgende Länder sind Meldepflichtig:

     
    • Belgien
    • Dänemark
    • Deutschland
    • Estland
    • Finnland
    • Frankreich
    • Griechenland
    • Grossbritannien
    • Irland
    • Italien
    • Island
    • Luxemburg
    • Litauen
    • Lettland
    • Liechtenstein
    • Niederlande
    • Norwegen
    • Österreich
    • Polen
    • Portugal
    • Slowakei
    • Slowenien
    • Schweden
    • Spanien
    • Tschechische Republik
    • Ungarn
    • Zypern
  • Führerschein

     
    Der ausländische Führerschein der Klasse B muss innerhalb von einem Jahr gegen den Schweizer Führerschein getauscht werden. Erforderlich dazu ist ein Sehtest. Sollten Sie höhere Kategorien besitzen (C1, C, D1, D oder BPT), müssen Sie bei einem Vertrauensarzt eine medizinische Untersuchung absolvieren.